Dienstag, 19. Juni 2007

Mozart an Kartoffelsalat

Das war mal ein Tag gestern!
Fing gut an , war mittendrin sehr nett, und abends gleich noch mal richtig cool.
Morgens ausschlafen.. eh klar.
Dann Rechnungen überweisen. Dauert ein Viertelstündchen, danach fühle ich mich ja immer sowas von ermattet – das geht ja mal richtig an die Substanz! Man glaubt es immer nicht.
Darum – raus an die frische Luft. Mittagessen. Kaiserschmarrn mit Walnusseis und Sahne. Ich habs mir geteilt, mit B, dennoch war es ein bisschen, na ja, heftig – lag aber wohl an der Lasagne vorneweg. „Die schmeckt nach Mehl, die Sosse“, sag ich zu Freund B. Der probiert, und sagt, „ Klar, ist ja `ne Bechamel-Sosse“. Und der kennt sich aus. Mir war aber nicht klar, dass eine Bechamel ( steckt ja schon im Namen, schreit der Kalauer – BechaMEHL!) so penetrant nach Mehl schmeckt, dass man das Gefühl hast , man kaut grad auf so einem Mehlklumpen herum. Das kann nicht sein.
( Nachtrag: Ich weiß jetzt, warum eine BechamelSosse BechamelSosse heißt. Weil da mindestens ein Bescha Mehl rein muss! )
Klumpt nicht? Schmeckt nicht!
Wenigstens wars vegetarisch.
( Womit bewiesen wäre: Auch vegetarisches Essen kann tödlich sein ..;-))
Bedienung war auch von einer ausgesuchten Höflichkeit.
Und dann: ich durfte mit zum Selgros. Großhandel. Lebensmittelgroßhandel. Ein Paradies. Alles in viel und noch mehr. In Eimern und Kisten. Gummibärchen in 10-Liter- Eimern.
So und nicht anders kann man mich glücklich machen. Erst mit Süßspeisen abfüttern, und dann zum Einkaufen in den Großhandel schicken, den ich erst mit je einem Eimer Gummibärchen unter dem Arm wieder verlasse.Und einer Großfamilienpackung Löffelbiskuits.
Abends dann – richtig klasse:
Maria hat morgen Vorspiel in Berlin ( an der Oper? Sie sagte was von Oper...) – und hat uns also gestern Abend eingeladen auf ein Privatkonzert, Violinkonzert, Mozart und Tschaikowsky ( schreibt man den so?).
Das war mal richtig genial. Ich war fassungslos. Wir waren alle fassungslos. Wie kann man sowas nur spielen? Sich das merken? Und überhaupt? Und wie das klingt!
Habe umgehend an meinem Lebensentwurf gezweifelt – ich meine, wenn man so wie ich einfach auf der Bühne Witze erzählt... was soll man denn bitte DAZU sagen?
Das ist mal Kunst!
Noch dazu gabs Kartoffelsalat und Frikadellen. Fischstäbchen für Herrn Adam. Kaltgetränke. Cassissekt. Wein. Tomate und Mozarella. Und natürlich SchokoCrossies.
Aber Maria hat uns einfach umgehauen.
Wir waren von den Socken - und haben uns direkt wieder zu einem Privatkonzert eingeladen, die Tage, wenn sie wieder mal Zeit hat. Das hat sie nun davon.

1 Kommentar:

Nadine hat gesagt…

Moin Birgit!
Hey, nicht am Lebensentwurf zweifeln – kuck mal, da gibt es Leute wie mich, die dich vor vier Wochen (?) im Quatsch Comedy Club gesehen haben und ihren Bekannten nach diesen vier Wochen immer noch von deiner Nummer erzählen! Ich fands so genial, daß ich mich jetzt tatsächlich mal durch die ganze Comedian-Liste auf der Quatsch-Comedy-Webseite gewühlt hab, um deinen Namen nochmal rauszufinden. Und dass du ein Blog hast, find ich ja noch genialer. Werd hier jetzt öfter mal reinschauen!

... und nächstes Mal, wenn ich einen hab, der noch bei Mutti wohnt, freu ich mich zur Abwechslung mal! ;-D

Viele liebe Grüße & Chapeau!
Nadine