Wer, wie ich , einen Günther zuhause hat, oder ein Mädchen, der kann sich ein Leben ohne – in diesem Fall Katzen – nur schwer vorstellen.
Und gesund isses ja auch noch. Sind wir Tierliebhaber ja allein durch die Anwesenheit unserer putzigen Freunde vor allerlei Ungemach gefeit – so hört man zumindest immer wieder in diversen Umfragen. Gut gegen Depressionen soll es sein, die Widerstandskraft erhöhen, und falls es einen doch erwischt hat, wird man wieder schneller gesund. Heißt es..
Und die pure Freude isses ja obendrein:
Guck, wie es frisst!
Guck, wie es da liegt! Guck, wie es guckt!
Und guck, wie es wieder den Thunfisch in der ganzen Wohnung verteilt.
Guck, wie es wieder quer über der Zeitung liegt.
Guck, wie es wieder überall seine Katzenhaare verteilt hat.
Und hör , in der stillen Nacht, wie dich die pumpenden Würgegeräusche der Katz`aus dem Schlaf reissen – was Du am nächsten Morgen wieder vergessen hast, weshalb Du noch vor der ersten Tasse Kaffee schon mit dem einen Fuß in der feuchten Katzenkotze stehst.
Eben – die pure Freude!
Vor einer Woche haben mein Bruder und Schwägerin jetzt also die zweite Katze zu Grabe getragen – ( ich muss gestehen, ich hab die Namen der beiden immer durcheinander gebracht – also die Namen der Katzen, nicht die von Bruder und Schwägerin ) – Gismo,und Simba, auch genannt Tätemann und/ oder Mölemann. Jedenfalls sind beide jetzt im Katzenhimmel.
Man kann vielleicht so nebenbei erwähnen, dass sowohl Bruder als auch Schwägerin in tierlieben Familien aufgewachsen sind. Schwägerin sogar in einer ,würde ich sagen, tierverrückten Familie. Zum Beispiel mit Papageien ( die es immer noch gibt ) und die inzwischen die eine Küche ( Holz!) so derart in Einzelteile und Sägespäne zerlegt hat, dass die Familie kapituliert hat, und sich ne neue Küche – in einem neuen Raum- gebaut hat.
Aus Stahl.
Zwischenzeitlich haben noch zwei Karnickel Obdach gefunden im Hause Süss ( August und Phoebe – Phoebe spricht man übrigens Fiiiebieee! – und mein Bruder baut sogar grade in echt ein neues Hasenheim! Mein Bruder! Ich erinnere mich nicht, dass er überhaupt mal irgendwas gebaut hat – in die Luft gesprengt ja, Modellflugzeuge und so – ah,ich weiche ab ) und über den Winter gab es sogar einen Igel, der überwintern durfte ( stinkt anscheinend wie ein Iltis, so ein Igel).
Jetzt also ein ( fast) tierloser Süss – Haushalt. Aber nicht lange.
Schwägerin am Telefon: Wir holen uns jetzt nen Hund! Hund, sag ich, klasse, und gleich noch ne Katze dazu!
Aber Katzen streunen immer, und das halt ich nicht mehr aus, sagt die Schwägerin.
Nimm halt zwei Katzen, sag ich völlig sinnentleert.
Jetzt schaun wir erst mal nach nem Hund, sagt die Schwägerin.
Zwei Tage später hab ich meinen Bruder am Telefon. Also wenn wir DIE kriegen, das wär suuuper! Eine ganz liebe ist das! Emily heißt sie, sagt er und ich frag: Was isses denn? Ein Rottweiler! kräht mein Bruder fröhlich, aber eine ganz ganz liebe! Ganz brav!Aus dem Tierheim! Die will keiner, bloß wir.
Auweh, sag ich, ein Rottweiler? Gabs denn nix anderes?
Aber die ist ganz lieb! Wie die guckt! Und ganz brav ist sie! Der Bruder ist begeistert.
Also ich mag ja Hunde per se schon auch sehr - außer den einen Köter, der mich mal bei ner Party am Buffet angeknurrt hat.
Aber – ähem – nen Rottweiler? Nö echt, sagt der Bruder begeistert, die isch echt liab! Hängeohren und so, man muss halt noch nen Wesenstest mit ihr machen, aber die isch echt nett!
Ich stell mir kurz vor, wie das aussieht, mein Bruder mit nem Rottweiler auf der Strasse –
Ein 1, 95 Mann , 120 kg, Glatze – ja, das kann spannend werden.
Nen Rottweiler!
Ich weiß schon, was ich dann als Begrüßungspäckchen losschicke –
Das KampfhundwelcomePäckchen mit Satinjogginghose, Adiletten, Feinripp und dickem Goldkettchen ( natürlich aus Plastik ).
( Vorhin noch mal mit Mutti telefoniert wegen dem Familienzuwachs. Wie isses denn, frag ich, ist Emily schon da? Nö, sagt die Mutti, Bruder hat vorhin ganz fröhlich angerufen und gesagt, dass er die Gattin den ganzen Tag noch nicht erreicht hat – wahrscheinlich hat der Hund sie schon aufgefressen, hat er gemeint )
Montag, 2. August 2010
Dienstag, 27. Juli 2010
Alles annersch
Alles annersch!
Und manchmal sogar besser.
Zuerst einmal verläßt mich die Verwandtschaft früher als geplant.
Nämlich schon am Sonntag Abend – während ich oben am Schützenhof Künstlerbetreuung mache ( soll heissen – Künstler baut auf der Bühne sein Equipment auf, ich sitze unten und lese Zeitung ).
Da klingelt Verwandtschaft durch und eröffnet mir, dass sie jetzt heimfahren. Ja, jetzt gleich.
Wie, sag ich, wir wollten doch heute noch aufs Weinfest..... Ja, sagt die Verwandtschaft, da waren sie gerade eben, da isses sehr nett,.. Ja, und, sag ich, ich wär doch gleich nachgekommen, in einem halben Stündchen löst mich Heike ab.. Nö, sagt die Verwandtschaft, nicht nötig. Jetzt waren wir ja da.
Aha, sag ich. Vielleicht kommt ihr noch freundlicherweise den Schützenhof hoch und verabschiedet Euch ordentlich? Ja, sagt die Verwandtschaft, dann können Wir Dich gleich mit runter nehmen. Nö. Sag ich, das braucht ihr dann auch nicht, was soll ich in meiner Butze sitzen, wenn ihr schon weg seid – da bleib ich oben und hör mir den Buck an!
Tatsächlich kommt Verwandtschaft noch mal hochgefahren, überreicht mir den Schlüssel und sagt brav „ Auf Wiedersehen“. Und weg sind sie.
Ich bin ordentlich angesäuert. Hab am Samstag Bude geputzt, Kuchen gebacken, Günther gekämmt, Kühlschrank aufgefüllt, Filmmitmachsause bei Herrn Stumpf sausen lassen – und auch für den Montag zwei Termine verschoben. Wegen der Verwandtschaft. Die eigentlich bis Dienstag bleiben wollte.
Und dann doch lieber wieder nach Hause wollten.
Rufe Mutti an und beschwere mich. Mutti sagt, das wundert sie jetzt eigentlich nicht – sie kennt die nicht anders.
Bin trotzdem beleidigt.
Kann aber dafür am Schützenhof bleiben und Wolfgang Buck beim Konzertieren zugucken und zuhören.
Und das war schon mal sehr hübsch.
Da war ich dann schon wieder versöhnt – weil das hätte ich ja sonst verpasst.
Und eine CD krieg ich auch noch geschenkt - was wirklich klasse ist ( und ich freu mich wirklich,
da ein paar Perlen aus dem Konzert nochmal zu hören )
Zwar rührt er mein Backstagecatering nicht an ( nuja – war ja auch nur Süßkram – und Kuchen... ) , aber er hat nach dem Gig noch nicht die Autotüre hinter sich zugezogen, da fallen Heike und ich schon darüber her.
Montag wird gleich mal ausgeschlafen ( ohne Ohrstöpsel! Wieder im eigenen Bett !),
und doch noch auf einen Termin gegangen. Außerdem hole ich mir ein paar nette Bücher aus der Stadtbücherei, und abends will ich zur Tanztruppe zum Hafensommer.
Als ich fünf vor halbneun rübereiere – sehe ich nur gääähnende Leere. Ja, abgesagt, das Ganze. Wegen Regens. Hm. Also kein Tanztheater.
Dafür Florian, der mir über den Weg radelt und mich ins Kino mitzerrt – Knight and Day mit dem kleinen Cruise und der coolen Diaz. Ein netter Film. Unterhaltsam. Typischer Sommerblockbuster. Danach geht Florian tatsächlich noch mit mir aus Weinfest am Stein – was er sonst nie, nie , nie tut, und lässt sich zu einem Gläschen Sekt überreden.
Und auch heute: Georg hängt krank in München, also kein Schützi heute.
Dafür geh ich zu „ Annamateur und die Außensaiter“ – falls das Wetter hält.
Wenn nicht, wird sicher wieder „was Annersch „ passieren.....:)
Und manchmal sogar besser.
Zuerst einmal verläßt mich die Verwandtschaft früher als geplant.
Nämlich schon am Sonntag Abend – während ich oben am Schützenhof Künstlerbetreuung mache ( soll heissen – Künstler baut auf der Bühne sein Equipment auf, ich sitze unten und lese Zeitung ).
Da klingelt Verwandtschaft durch und eröffnet mir, dass sie jetzt heimfahren. Ja, jetzt gleich.
Wie, sag ich, wir wollten doch heute noch aufs Weinfest..... Ja, sagt die Verwandtschaft, da waren sie gerade eben, da isses sehr nett,.. Ja, und, sag ich, ich wär doch gleich nachgekommen, in einem halben Stündchen löst mich Heike ab.. Nö, sagt die Verwandtschaft, nicht nötig. Jetzt waren wir ja da.
Aha, sag ich. Vielleicht kommt ihr noch freundlicherweise den Schützenhof hoch und verabschiedet Euch ordentlich? Ja, sagt die Verwandtschaft, dann können Wir Dich gleich mit runter nehmen. Nö. Sag ich, das braucht ihr dann auch nicht, was soll ich in meiner Butze sitzen, wenn ihr schon weg seid – da bleib ich oben und hör mir den Buck an!
Tatsächlich kommt Verwandtschaft noch mal hochgefahren, überreicht mir den Schlüssel und sagt brav „ Auf Wiedersehen“. Und weg sind sie.
Ich bin ordentlich angesäuert. Hab am Samstag Bude geputzt, Kuchen gebacken, Günther gekämmt, Kühlschrank aufgefüllt, Filmmitmachsause bei Herrn Stumpf sausen lassen – und auch für den Montag zwei Termine verschoben. Wegen der Verwandtschaft. Die eigentlich bis Dienstag bleiben wollte.
Und dann doch lieber wieder nach Hause wollten.
Rufe Mutti an und beschwere mich. Mutti sagt, das wundert sie jetzt eigentlich nicht – sie kennt die nicht anders.
Bin trotzdem beleidigt.
Kann aber dafür am Schützenhof bleiben und Wolfgang Buck beim Konzertieren zugucken und zuhören.
Und das war schon mal sehr hübsch.
Da war ich dann schon wieder versöhnt – weil das hätte ich ja sonst verpasst.
Und eine CD krieg ich auch noch geschenkt - was wirklich klasse ist ( und ich freu mich wirklich,
da ein paar Perlen aus dem Konzert nochmal zu hören )
Zwar rührt er mein Backstagecatering nicht an ( nuja – war ja auch nur Süßkram – und Kuchen... ) , aber er hat nach dem Gig noch nicht die Autotüre hinter sich zugezogen, da fallen Heike und ich schon darüber her.
Montag wird gleich mal ausgeschlafen ( ohne Ohrstöpsel! Wieder im eigenen Bett !),
und doch noch auf einen Termin gegangen. Außerdem hole ich mir ein paar nette Bücher aus der Stadtbücherei, und abends will ich zur Tanztruppe zum Hafensommer.
Als ich fünf vor halbneun rübereiere – sehe ich nur gääähnende Leere. Ja, abgesagt, das Ganze. Wegen Regens. Hm. Also kein Tanztheater.
Dafür Florian, der mir über den Weg radelt und mich ins Kino mitzerrt – Knight and Day mit dem kleinen Cruise und der coolen Diaz. Ein netter Film. Unterhaltsam. Typischer Sommerblockbuster. Danach geht Florian tatsächlich noch mit mir aus Weinfest am Stein – was er sonst nie, nie , nie tut, und lässt sich zu einem Gläschen Sekt überreden.
Und auch heute: Georg hängt krank in München, also kein Schützi heute.
Dafür geh ich zu „ Annamateur und die Außensaiter“ – falls das Wetter hält.
Wenn nicht, wird sicher wieder „was Annersch „ passieren.....:)
Sonntag, 18. Juli 2010
( Fast) kein Wein am Stein
Hoffest am Stein ist eigentlich ne sehr nette Angelegenheit. Wenn man sich den richtigen Tag und die richtige Uhrzeit raussucht. Und vielleicht noch die richtige Stimmung. Von einem selber natürlich.
Sonntagabend, schon später, ich bin locker mit einer Freundin verabredet, und denke mir so gegen Viertel nach elf, Ochja, schlapp doch nochmal hoch. Ist doch eh nur um die Ecke.
Und das tue ich dann auch.
Treffe Freundin, kaufe Glas, suche eines der Frolleins vom Weinverkauf.
Die grad am nächsten steht, muss tratschen. Und guckt auch nach mehrmaligem Winken nur unwillig her.
Bis sie sich dann doch bequemt.
Lustlos kommt sie auf mich zu, ne Flasche schwenkend. " Es gibt nur noch Rosé" sagt sie. Genau richtig, sage ich, bitte ein Schorle. " Gibts nicht" nölt sie. Und das langt schon, genau dieser Satz in genau diesem Tonfall, und ich bin gleich mal auf 180. Ja, das geht manchmal ziemlich schnell bei mir.
Gibts doch, sage ich ( und zwar: normales Glas Wein kaufen, und ne Flasche Wasser dazu - aber muss ich IHR das erklären?). "Hamwa nicht. Höchstens an der Theke. " Hamwa doch, sage ich. Vorgestern hatte ich das nämlich. Frollein zieht Fresse und platzt gleich. " Hamwa nicht! Gehen Sie halt an die Theke!" ich linse rüber und sehe den Chef da stehen. Falls sie noch länger drauf besteht, geh ich wirklich an die Theke. Aber nicht, um mir ein Schorle bauen zu lassen. Passen Sie auf, sag ich, ich krieg von Ihnen einfach jetzt ein Glas Rosé, und ein Wasser. "Wasser hab ich nicht, das müssen Sie sich schon irgendwo holen" .
Nein, sag ich, SIE holen mir das. ( Ja, ich kann manchmal auch wirklich SEHR SEHR borstig sein - vor allem, wenn es ums Dienstleistungsgewerbe geht.) Aber auch die kleine Weinkönigin kann stur sein. . " Ich hab jetzt keins, ich schicke Ihnen ne Kollegin vorbei", mault sie. Sehr gut, sag ich.
Die kommt auch gleich, und da funktioniert alles wunderbar. Ratzfatz.
Meine Freundin stattdessen guckt mich an. "Gell, Du wirkst schon ein bisschen gestresst!"
Natürlich! Ich bins auch. ich mußte mich grad zurückhalten, diese Schnepfe nicht an Ort und Stelle zu verprügeln.
Das Adrenalin muss ja jetzt irgendwo hin.
Und sie läßt auch nicht locker. Viertelstündlich krieg ich nen besorgten Blick und ein " Also Du gefällst mir garnicht!".
Und schon das hebt - zumindest meine - Stimmung jetzt nicht besonders.
Irgendwann gesellt sich ein angeschickertes DirndlDing zu uns, das allem Anschein nach nicht mehr ganz Herrin ihrer Sinne ist.
Ich hör mir noch zehn Minuten das Gelalle an, und beschliesse dann , zusammen mit meinem RoséSchorle die Nacht auf meiner kleinen Dachterrasse zu beenden.
Freundin guckt mich an und sagt noch mal" Also nee, Du gefällst mir üüüberhaupt nicht!" Is`ja gut.
Zuhause, mit Käsebrot und Restweinchen, fühle ich mich schlagartig besser.
Hätte wohl besser einfach von vorneherein zu Hause bleiben sollen;) Ist manchmal besser so. Für mich und die Anderen ;)
Sonntagabend, schon später, ich bin locker mit einer Freundin verabredet, und denke mir so gegen Viertel nach elf, Ochja, schlapp doch nochmal hoch. Ist doch eh nur um die Ecke.
Und das tue ich dann auch.
Treffe Freundin, kaufe Glas, suche eines der Frolleins vom Weinverkauf.
Die grad am nächsten steht, muss tratschen. Und guckt auch nach mehrmaligem Winken nur unwillig her.
Bis sie sich dann doch bequemt.
Lustlos kommt sie auf mich zu, ne Flasche schwenkend. " Es gibt nur noch Rosé" sagt sie. Genau richtig, sage ich, bitte ein Schorle. " Gibts nicht" nölt sie. Und das langt schon, genau dieser Satz in genau diesem Tonfall, und ich bin gleich mal auf 180. Ja, das geht manchmal ziemlich schnell bei mir.
Gibts doch, sage ich ( und zwar: normales Glas Wein kaufen, und ne Flasche Wasser dazu - aber muss ich IHR das erklären?). "Hamwa nicht. Höchstens an der Theke. " Hamwa doch, sage ich. Vorgestern hatte ich das nämlich. Frollein zieht Fresse und platzt gleich. " Hamwa nicht! Gehen Sie halt an die Theke!" ich linse rüber und sehe den Chef da stehen. Falls sie noch länger drauf besteht, geh ich wirklich an die Theke. Aber nicht, um mir ein Schorle bauen zu lassen. Passen Sie auf, sag ich, ich krieg von Ihnen einfach jetzt ein Glas Rosé, und ein Wasser. "Wasser hab ich nicht, das müssen Sie sich schon irgendwo holen" .
Nein, sag ich, SIE holen mir das. ( Ja, ich kann manchmal auch wirklich SEHR SEHR borstig sein - vor allem, wenn es ums Dienstleistungsgewerbe geht.) Aber auch die kleine Weinkönigin kann stur sein. . " Ich hab jetzt keins, ich schicke Ihnen ne Kollegin vorbei", mault sie. Sehr gut, sag ich.
Die kommt auch gleich, und da funktioniert alles wunderbar. Ratzfatz.
Meine Freundin stattdessen guckt mich an. "Gell, Du wirkst schon ein bisschen gestresst!"
Natürlich! Ich bins auch. ich mußte mich grad zurückhalten, diese Schnepfe nicht an Ort und Stelle zu verprügeln.
Das Adrenalin muss ja jetzt irgendwo hin.
Und sie läßt auch nicht locker. Viertelstündlich krieg ich nen besorgten Blick und ein " Also Du gefällst mir garnicht!".
Und schon das hebt - zumindest meine - Stimmung jetzt nicht besonders.
Irgendwann gesellt sich ein angeschickertes DirndlDing zu uns, das allem Anschein nach nicht mehr ganz Herrin ihrer Sinne ist.
Ich hör mir noch zehn Minuten das Gelalle an, und beschliesse dann , zusammen mit meinem RoséSchorle die Nacht auf meiner kleinen Dachterrasse zu beenden.
Freundin guckt mich an und sagt noch mal" Also nee, Du gefällst mir üüüberhaupt nicht!" Is`ja gut.
Zuhause, mit Käsebrot und Restweinchen, fühle ich mich schlagartig besser.
Hätte wohl besser einfach von vorneherein zu Hause bleiben sollen;) Ist manchmal besser so. Für mich und die Anderen ;)
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